Dein Kurs

Weiterbildung KI-Agenten für UX/UI Design

Ein KI-Tool sagt dir nicht, ob sein Ergebnis gut ist. Ein gut gebauter KI-Agent schon – und er hält an, bevor er etwas Falsches weitergibt. In der Weiterbildung KI-Agenten für UX/UI Design baust du solche Agenten selbst und automatisierst damit deinen Designprozess vom Research bis zum Handover.

Symbolbild KI-Agenten im UX/UI Design: offene Hand über einem Laptop, darüber schweben digitale Dokumente und eine abgehakte Checkliste
Kursinhalte

KI-Agenten Weiterbildung für UX/UI Design im Überblick

Keyfacts
✔  Dauer: 3 Tage / 09.00 – 17.00 Uhr
✔  Teilnehmer*innen: max. 12
✔  Trainer: Experte aus der freien Wirtschaft
✔  Standorte:
Hamburg, Frankfurt, München, Stuttgart oder remote (Live Online)
✔  Kurssprache: Deutsch
✔  Curriculum: Stand von Oktober 2026
✔  Zertifikat: "AI Design Agent Builder"
Dein Trainer
Portrait von Luigi Bucchino, Trainer der UX/UI Design Weiterbildungen der UIX Academy und ehemaliger XDi-Dozent

Luigi Bucchino, M.A.

Head Trainer KI-Agenten für UX/UI Design

Zu den Trainern

Tech Tools
Mural
Figma
MCP
ChatGPT
Gemini
Copilot Studio
Claude Desktop
Claude Code
Mermaid
n8n
Zapier
Make

Für wen eignet sich die Weiterbildung KI-Agenten für UX/UI Design?

Die Weiterbildung KI-Agenten für UX/UI Design ist der Aufbaukurs zu „KI-gestütztes UX/UI Design". Du zerlegst den Designprozess entlang des Double Diamond in eine Agenten-Landkarte und baust daraus eine Kette: Research-, Definitions-, Konzept- und UI-Agent, Review-Agenten für Accessibility und Design-System-Konsistenz und einen Handover-Agenten – gesteuert von einem Orchestrator, gestartet von einer Automation. Der Kurs setzt dort an, wo unser Aufbaukurs „KI-gestütztes UX/UI Design" aufhört: Dort lernst du, KI-Output zu prüfen. Hier baust du Agenten, die diese Prüfung selbst ausführen – und legst fest, wo trotzdem ein Mensch freigibt. Für UX/UI-Designer:innen, die Routinearbeit abgeben wollen, ohne bei der Qualität nachzugeben. Für Frontend Developer, die Handover und Design-System-Konsistenz prüfbar machen wollen, bevor ein Ticket entsteht. Für Product Owner, die Research und Anforderungen schneller brauchen – mit Belegen, die sich nachvollziehen lassen. Du arbeitest im Zweierteam an einer Kursaufgabe über drei Tage: Mobile App, SaaS-Tool oder Redesign eines Bestandsprodukts. Die Theorie stützt sich auf die Automationsforschung von Parasuraman, Sheridan und Bainbridge sowie auf Anthropics Leitfäden zum Bau von Agenten. An Tag 3 präsentiert jedes Team Designergebnis und Agenten-Bilanz.

Grundlagen agentischer Designarbeit & Discovery

Der erste Tag klärt, was ein KI-Agent ist und was nicht – Chatbot, Workflow, Agent, Multi-Agent – und aus welchen Bausteinen er besteht. Du zerlegst den Designprozess deines Cases in eine Agenten-Landkarte und entscheidest pro Schritt: Mensch, Agent oder Agent mit Freigabe. Danach schreibst du deinen ersten Skill und gibst ihm eine Wissensbasis. Der Research-Agent wertet Interviews aus, belegt jede Aussage mit einem Zitat und wird gegen eine eigene Stichprobe geprüft. Ergebnis: Agenten-Landkarte und Insight-Report.

Define & Develop: von Insights zu Screens

Tag 2 verbindet Agenten zu einer Kette. Du legst fest, in welchem Format ein Agent an den nächsten übergibt, und baust den Definitions-Agenten, der aus dem Insight-Report Problem Statement, Jobs-to-be-Done und Erfolgskriterien ableitet. Der Konzept-Agent erarbeitet Informationsarchitektur und Kernflow. Dann schließt du Werkzeuge über MCP an und gibst dem UI-Agenten das Design System als Tokens im DTCG-Format. Ergebnis: drei verkettete Agenten und 3–5 Screens des Kernflows mit allen Zuständen.

Deliver, Orchestrierung & Transfer

Am dritten Tag prüfen Agenten Agenten. Review-Agenten für Accessibility nach WCAG 2.2 AA, Heuristiken und Design-System-Konsistenz laufen als Subagenten, Testfälle und Fehlerkatalog sichern jede Änderung ab. Ein Orchestrator steuert die Kette und hält an den Freigabepunkten an, eine Automation startet sie ohne Anstoß. Im Belastungstest läuft die Kette über ein neues Feature, der Handover-Agent schreibt Spezifikation und Akzeptanzkriterien. Ergebnis: Abschlusspitch mit Designergebnis und ehrlicher Agenten-Bilanz.

Testimonials

Unsere Teilnehmenden-Stimmen sprechen für sich

★★★★★

Anja Trautmann, arbeitet bei der DB Systel GmbH als UX/UI Designerin und ist Teilnehmerin des AI Driven Design Methods Kurs der UIX Academy gewesen.

Ich hatte mich im Vorfeld schon sehr auf den „KI-gestützten UX/UI Design“-Kurs gefreut und meine Erwartungen wurden übertroffen. Dieser Kurs beinhaltete genau die Themen (und noch viele weitere spannende Inhalte), zu denen ich mehr lernen, wissen und ausprobieren wollte. Theorie und Praxis haben sich perfekt ergänzt und wurden von Luigi super vermittelt.
Ich konnte so viele neue KI-Tools testen, mein Prompting verbessern und lernen, wie ich meinen UX-Prozess mit Hilfe von KI verbessere.
100%ige Weiterempfehlung! 🙂
DANKE!

Anja Trautmann
UX/UI Designerin, DB Systel GmbH
Pascal Boerger, arbeitet beim SWR als UX/UI Designerin und war Teilnehmer des AI Driven Design Methods Kurs der UIX Academy.

Es waren drei super spannende Tage und ein guter Mix aus Theorie und Praxis. Ein Kurs der einem Hürden und Ängste nimmt und KI in all seinen Formen spielerisch näher bringt. Großer Daumen nach oben und jedem Designer/ Entwickler zu empfehlen! 🙂

Pascal Börger
UX/UI Designer, Südwestrundfunk (SWR)
Verena Martin, arbeitet bei der Deutsche Gesellschaft für Projektmanagement e. V. als UX/UI Designerin und ist Teilnehmerin des AI Driven Design Methods Kurs der UIX Academy gewesen.

Ich habe drei volle Tage online an der Weiterbildung KI-gestütztes UX/UI Design teilgenommen. Diese ist super, um aktuellen Input zum Thema zu erhalten, den Umgang mit KI Tools zu lernen und diese auszuprobieren. Die Mischung zwischen Theorie- und Praxisanteil ist sehr gelungen. Ich bin keine Designerin und auch keine typische UXlerin, sondern Konzepterin und Product Owner, die viel mit Agenturen und Entwicklern zusammenarbeitet und konnte trotzdem Einiges für mich und meine Arbeit mitnehmen.

Verena Martin
Product Owner, Deutsche Gesellschaft für Projektmanagement e. V.
Teilnehmer der Deutschen Bahn
Teilnehmer vom SWR
Teilnehmer von Deutsche Gesellschaft für Projektmanagement e.V.
Teilnehmer von Global Side GmbH

Diese Unternehmen bilden ihre Mitarbeitenden mit uns weiter und stellen unsere Lernenden ein

Warum KI-Agenten für UX/UI Design bei der UIX Academy?

Wir sind ein Weiterbildungsanbieter aus Pforzheim, der dreitägige Weiterbildungen im UX/UI Design für Designer:innen, Frontend Developer und Product Owner anbietet – live online, in Präsenz oder inhouse.

3 Tage

9-17 Uhr, aufeinander aufbauend

ca. 390 Min.

Lernzeit pro Tag

1 Aufgabe

durchgehend im Zweierteam

max. 12

Teilnehmende pro Kurs

Der Stand von heute, nicht der von vor drei Jahren

Wir sind bewusst kein AZAV-Träger. Zulassungsverfahren binden Curricula über Jahre, aber Guidelines, Tools und Rechtsrahmen im UX/UI Design ändern sich schneller. Deshalb trägt jedes Curriculum sein Datum.

Du gehst mit einer Arbeitsprobe nach Hause

Drei Tage, eine Kursaufgabe: Im Zweierteam bringt ihr ein Projekt vom Problem bis zur Präsentation. Am Ende hast du etwas, das du im Bewerbungsgespräch oder im eigenen Team zeigen kannst. Das Abschlusszertifikat selbstverständlich auch.

Theorie, die du nachschlagen kannst

Jede Methode im Kurs geht auf eine benannte Quelle zurück: Fachliteratur, Normen, Studien. Was du lernst, kannst du im Team begründen, weil du weißt, woher es kommt.

Zwölf Plätze und ein Trainer, der selbst Produkte gestaltet

Höchstens zwölf Teilnehmende aus Design, Entwicklung und Product Management, gemischt wie in einem echten Produktteam. Du arbeitest im Team und bekommst nach jedem Praxisblock Feedback von unserem Trainer aus der freien Wirtschaft.

Eure Firmenschulung, an eurem eigenen Produkt?

Ihr möchtet unabhängig von den offenen Trainings individuelle Inhouse-Termine mit uns vereinbaren, online oder direkt bei Euch vor Ort? Auch kein Problem – auf Wunsch passen wir die Inhalte unserer Kurse an die Anforderungen Eures Teams an.

Mockup einer Web-App Oberfläche, gestaltet im Kurs Browser-App-Design Weiterbildung
Wireframe Workflow zeigt Schritte von Nutzerforschung bis App-Struktur im Usability Engineering Kurs
Teilnehmende arbeiten in Gruppen an Design-Thinking-Übungen im Workshop
Mobile-App-Design Weiterbildung Kursübersicht mit Lernmodulen und Dozentenfoto
Kursanmeldung

Nächste Termine: KI-Agenten für UX/UI Design

By the way: Auch Remote-Teilnehmer:innen können unsere Trainings besuchen. Wir bieten unsere Kurse in Präsenz und ebenfalls Live Online an!

Unsere Preise sind Nettopreise, die MwSt. wird bei Bezahlung noch hinzu addiert.

FEB

Live Online

15. – 14. Feb. '27

Early Bird Tarif

Bis 15. Nov. '26

1.700,00 €

zzgl. 19% MwSt.
1.880,00 €
APR

Live Online

12. – 14. Apr. '27

Early Bird Tarif

Bis 12. Feb. '27

1.700,00 €

zzgl. 19% MwSt.
1.880,00 €
JUN

Stuttgart (in Präsenz)

7. – 9. Jun. '27

Early Bird Tarif

Bis 7. Apr. '27

1.700,00 €

zzgl. 19% MwSt.
1.700,00 €
AUG

Live Online

2. – 4. Aug. '27

Early Bird Tarif

Bis 2. Jun. '27

1.700,00 €

zzgl. 19% MwSt.
1.880,00 €
Curriculum

Das lernst du in der Weiterbildung KI-Agenten für UX/UI Design

Symbolbild KI-Agenten im UX/UI Design: offene Hand über einem Laptop, darüber schweben digitale Dokumente und eine abgehakte Checkliste
Tag 1
Vom KI-Werkzeug zum KI-Agenten

Wann ein Agent die richtige Antwort ist – und wann ein fester Ablauf besser trägt

Themengebiete

  • Chatbot, Workflow, Agent, Multi-Agent: vier Begriffe an einem Designbeispiel getrennt
  • Die Muster aus „Building effective agents" (Anthropic, 2024) und Andrew Ngs vier agentische Muster (2024)
  • Warum ein fester Workflow im Designprozess oft zuverlässiger ist als ein „autonomer" Agent
  • Die Leitfrage des Kurses: Welchen Schritt gebe ich ab – und woran erkenne ich, dass er richtig erledigt ist?
Anatomie eines KI-Agenten

Sechs Bausteine, an denen jeder Agent gelingt oder scheitert

Themengebiete

  • Instruktion, Wissensbasis, Werkzeuge, Gedächtnis, Ablaufsteuerung, Prüfung – abgeleitet aus Lilian Weng (2023) und dem „Augmented LLM" (Anthropic)
  • Definition of Done, Quality Gate, Freigabepunkt: die drei Pflichtbestandteile jedes Agenten im Kurs
  • Warum Agentensysteme scheitern: die drei Fehlerkategorien der MAST-Taxonomie (Cemri et al., NeurIPS 2025)
  • Live-Demo: derselbe Agent mit und ohne Quality Gate
Agenten-Landkarte für den UX/UI-Designprozess

Welche Schritte du abgibst, welche nur mit Freigabe – und welche nie

Themengebiete

  • Den Designprozess eines Produkts in prüfbare Einzelschritte zerlegen
  • Vier Funktionen, die sich getrennt automatisieren lassen: Information, Analyse, Entscheidung, Ausführung
  • Was du abgibst, verlernst du: Lisanne Bainbridges „Ironies of Automation" (1983)
  • Belegte Praxis: wie Stripe, Anthropic und Abridge Agenten im Designprozess einsetzen
Skills und Instruktionen

Arbeit so beschreiben, dass ein Agent sie wiederholbar erledigt

Themengebiete

  • Aufbau einer SKILL.md: Rolle, Ziel, Arbeitsschritte, Ausgabeformat, Grenzen
  • Progressive Disclosure: wann Claude welchen Teil eines Skills lädt
  • Beispiele und Gegenbeispiele statt Adjektive – „prägnant" ist keine Anweisung
  • Skill, Subagent oder Slash Command: wann was (Claude Code)
Wissensbasis und Kontext

Was ein Agent wissen muss, was er nicht sehen darf – und wo das liegt

Themengebiete

  • Von der Context-Library zur Wissensbasis: Personas, Tonalität, Styleguide als Referenzdateien
  • Globaler, lokaler und Umgebungskontext (NN/g, 2026) – übersetzt in die Ordnerstruktur der Agentenablage
  • Kontext als knappe Ressource: warum mehr Wissen schaden kann („Lost in the Middle", TACL 2024; „Context Rot", 2025)
  • Personenbezug in Research-Daten: Consumer- und Business-Tarife im Vergleich (DSGVO, Auftragsverarbeitung)
Research-Agent

Synthese, die jede Aussage belegt – oder sie nicht macht

Themengebiete

  • Desk Research mit Quellenpflicht: keine Behauptung ohne abrufbaren Link
  • Interview-Synthese und Affinity-Cluster, jedes Insight mit Originalzitat
  • Halluzinationsprüfung per Stichprobe: Agent gegen eigene Auswertung
  • Zehn Testfälle für den Research-Agenten
Kursaufgabe: Agenten-Landkarte und Research-Agent

Case wählen, Prozess zerlegen, den ersten Agenten bauen und prüfen

Themengebiete

  • Case wählen: Mobile App, SaaS-Tool oder Redesign eines Bestandsprodukts
  • Agenten-Landkarte des Cases mit Begründung je Schritt
  • Research-Agent bauen, testen und gegen eine Stichprobe prüfen → Insight-Report
  • Review im Plenum: was der Agent übersehen hat und warum
Tag 2
Verkettung und Übergaben

Warum Agentenketten an den Übergaben scheitern, nicht an den Agenten

Themengebiete

  • Übergabe-Verträge: Ziel, Ausgabeformat, Werkzeuge und Grenzen je Aufgabe (Anthropic, Multi-Agent Research System, 2025)
  • Rückverfolgbarkeit: jede Anforderung zeigt auf ein Insight, jedes Insight auf ein Zitat
  • Warum geteilter Kontext wichtiger ist als mehr Agenten
  • Der Insight-Report von Tag 1 als Eingang des Definitions-Agenten
Definitions-Agent

Was ein Agent formulieren darf – und was du entscheidest

Themengebiete

  • Problem Statement, Jobs-to-be-Done und How-might-we-Fragen aus dem Insight-Report
  • Messbare Erfolgskriterien statt Absichtserklärungen
  • Priorisierung bleibt beim Menschen: der erste Freigabepunkt der Kette
  • Testfall: widersprüchliche Insights – der Agent muss nachfragen, nicht glätten
Konzept-Agent

Struktur vor Oberfläche: Informationsarchitektur und Flows aus einer Hand

Themengebiete

  • Feature-Priorisierung mit Begründung gegen die Erfolgskriterien
  • Informationsarchitektur und Kernflow als Mermaid-Diagramm
  • Wireframe-Beschreibungen, die ein UI-Agent eindeutig umsetzen kann
  • Plattformkonventionen von iOS, Android und Web als Wissen des Agenten
Werkzeugzugriff über MCP

Was ein Agent anfassen darf – und was passiert, wenn ihm jemand etwas unterschiebt

Themengebiete

  • MCP-Server für Figma, Dateien, Tickets und Doku: lesen, schreiben oder beides
  • Die „Lethal Trifecta" (Simon Willison, 2025): private Daten, fremde Inhalte, Kommunikation nach außen
  • Indirekte Prompt Injection über fremde Dateien und Werkzeuge (Greshake et al., 2023; OWASP 2026)
  • Drei Prüffragen vor jedem Server: Wird er gepflegt? Wohin gehen die Daten? Welche Rechte bekommt er?
Design System als Wissensbasis

Ohne maschinenlesbares Design System erfindet jeder Agent eigene Komponenten

Themengebiete

  • Design Tokens im DTCG-Format (Design Tokens Format Module 2025.10)
  • Komponentendoku, die ein Agent lesen kann: Zweck, Varianten, Zustände, Verbote
  • Lesen aus Figma über den Figma MCP Server – und seine Grenzen je Seat
  • Praxisbeispiel Stripe: warum ein eigenes Prototyping-Werkzeug mit Design System entstand
UI-Agent

Screens, die das Design System einhalten – auch in den vergessenen Zuständen

Themengebiete

  • Screens aus Tokens und Komponenten statt aus freier Generierung
  • Leer-, Lade-, Fehler- und Konfliktzustände als Pflichtausgabe
  • UX-Writing gegen die Tonalität der Wissensbasis
  • Zurückschreiben nach Figma: was heute geht und was Beta ist (Live-Demo)
Kursaufgabe: Definitions-, Konzept- und UI-Agent

Drei Agenten bauen, verketten und an jeder Übergabe prüfen

Themengebiete

  • Definitions-Agent an den Research-Agenten anschließen → Problem Statement, JTBD, Erfolgskriterien
  • Konzept-Agent → Informationsarchitektur, Kernflow, Wireframe-Beschreibungen
  • UI-Agent mit Design-System-Anbindung → 3–5 Screens inklusive Zustände
  • Peer-Review an jeder Übergabe
Tag 3
Review-Agenten und Subagenten

Agenten, die Agenten prüfen – und warum sie getrennt arbeiten müssen

Themengebiete

  • Accessibility-Review gegen WCAG 2.2 AA (EN 301 549 V4.1.1)
  • Heuristik-Review nach Nielsen und Konsistenz-Review gegen das Design System
  • Die sieben Blickwinkel als automatisierte Quality Gates
  • Evaluator-Optimizer – und warum der Prüfer nicht der Erzeuger sein sollte
Evals, Fehlerkatalog und Regression

Woran du merkst, dass deine Änderung den Agenten schlechter gemacht hat

Themengebiete

  • Testfälle mit erwarteten Eigenschaften statt mit Musterlösung
  • Fehlerkatalog: Prüfkriterien entstehen erst beim Prüfen („Criteria Drift", Shankar et al., UIST 2024)
  • Regressionsprüfung nach jeder Änderung an Instruktion oder Wissensbasis
  • Einmal bestanden heißt nicht zuverlässig: denselben Testfall mehrfach laufen lassen
Orchestrierung und Human-in-the-Loop

Wer die Kette steuert, wo sie anhält und wer dann entscheidet

Themengebiete

  • Orchestrator oder einzelner Agent: Nutzen gegen Tokenkosten

  • Freigabepunkte gestalten: hohe Automatisierung bei hoher menschlicher Kontrolle

  • Abbruchkriterien gegen Endlosschleifen und stilles Scheitern

  • Protokoll: nachvollziehen, welcher Agent wann was getan hat
Automation: Hooks und geplante Aufgaben

Abläufe ohne Startknopf – und die Fälle, in denen das schadet

Themengebiete

  • Hooks: auf Ereignisse reagieren, etwa eine neue Datei im Eingangsordner
  • Geplante Aufgaben in der Claude-Desktop-App
  • Trigger in Automations-Plattformen im Vergleich (n8n, Make, Zapier)
  • Wann eine Automation mehr Risiko als Nutzen bringt: unbeaufsichtigt, mit privaten Daten und fremden Eingängen
Handover-Agent

Eine Übergabe, die ein Frontend-Team ohne Rückfrage umsetzt

Themengebiete

  • Spezifikation und Komponenten-Doku aus Screens und Design System
  • Akzeptanzkriterien, die Entwicklung und Test gemeinsam nutzen
  • Changelog: was sich seit der letzten Freigabe geändert hat
  • Anschluss an Code Connect und Ticketsystem (Jira, Linear)
KI-Agenten im Team betreiben

Vom eigenen Ordner zum gemeinsamen Werkzeug: teilen, pflegen, verantworten

Themengebiete

  • Agenten als Plugin teilen, versionieren und vor Wildwuchs schützen („Big Ball of Mud", NN/g 2026)
  • Kosten, Nutzungslimits und Laufzeiten realistisch einschätzen
  • Dieselben Bausteine bei OpenAI, Google Gemini, Microsoft Copilot Studio und n8n
  • EU AI Act: was für Agenten gilt – und was nicht zusätzlich
  • Was sich für Designer:innen, Frontend Developer und Product Owner ändert
Kursaufgabe: Kette, Belastungstest und Abschlusspitch

Die Kette schließen, unter Last prüfen und ehrlich bilanzieren

Themengebiete

  • Review-Agenten einbauen, Fehlerkatalog anlegen, Screens iterieren lassen
  • Orchestrierung und Automation: die Kette auf ein neues Feature anwenden
  • Handover-Agent und Abschlusspitch: Designergebnis, Steckbriefe, Evals, Bilanz
  • Abschlusspräsentationen und Feedback
FAQ

Häufige Fragen zu KI-Agenten im UX/UI Design und zur Weiterbildung

Noch Fragen rund um Weiterbildung, Kosten oder Finanzierung? Stöbere hier durch die Infos oder schreib uns direkt an.

Was ist ein KI-Agent im UX/UI Design?

Ein KI-Agent im UX/UI Design ist ein KI-System, das einen definierten Designschritt selbstständig ausführt und sein Ergebnis gegen festgelegte Kriterien prüft. Dazu bekommt er eine Instruktion, eine Wissensbasis wie Design System oder Research-Daten und Werkzeuge wie Dateizugriff oder Figma. Beispiele sind ein Research-Agent, der Interviews auswertet, oder ein Review-Agent, der Screens gegen WCAG 2.2 prüft. In der Weiterbildung KI-Agenten für UX/UI Design baust du sechs solcher Agenten für alle Phasen des Double Diamond.

Was ist der Unterschied zwischen KI-Agent, Chatbot und Workflow?

Ein Chatbot beantwortet eine Anfrage und wartet auf die nächste. Ein Workflow führt mehrere KI-Schritte in fester Reihenfolge aus, ein Agent entscheidet selbst, welche Schritte und Werkzeuge er nutzt. Diese Unterscheidung stammt aus Anthropics Leitfaden „Building effective agents". Im Designprozess ist ein fester Workflow oft zuverlässiger als ein freier Agent, weil sich jeder Schritt prüfen lässt. Im Kurs wählst du für jeden Schritt das passende Muster – statt alles zum Agenten zu machen.

Muss ich vorher die Weiterbildung „KI-gestütztes UX/UI Design" besuchen?

Empfohlen ja, Pflicht nein. „KI-gestütztes UX/UI Design" ist der Grundkurs, „KI-Agenten für UX/UI Design" der Aufbaukurs: Im Grundkurs lernst du, KI-Werkzeuge einzusetzen und ihre Ergebnisse zu beurteilen. Im Aufbaukurs baust du daraus Agenten, gibst ihnen deine Context-Library als Wissensbasis und machst aus den sieben Blickwinkeln automatische Prüfungen. Inhalte des Grundkurses werden nicht wiederholt. Wer schon mit KI im Designalltag arbeitet, steigt direkt ein; ein Eingangscheck vor Kursbeginn zeigt, ob es passt.

Welche Designphasen lassen sich mit KI-Agenten automatisieren – und welche nicht?

Automatisieren lassen sich Schritte, die eindeutig beschrieben und überprüfbar sind: Interview-Synthese, Desk Research mit Quellen, Problem Statements, Flows aus festgelegten Anforderungen, Screens aus einem Design System, Accessibility- und Konsistenzprüfungen, Spezifikation und Akzeptanzkriterien. Nach dem Modell von Parasuraman, Sheridan und Wickens (2000) wird Automatisierung für Information, Analyse, Entscheidung und Ausführung getrennt festgelegt – Priorisierung und Gestaltungsentscheidungen bleiben beim Menschen. Im Kurs erstellst du dafür eine Agenten-Landkarte und entscheidest für jeden Schritt: Mensch, Agent oder Agent mit Freigabe.

Ersetzen KI-Agenten UX/UI-Designer:innen?

Nein. KI-Agenten übernehmen klar definierte, überprüfbare Schritte – nicht die Gestaltung und nicht die Verantwortung für das Ergebnis. Die Automationsforschung zeigt seit Lisanne Bainbridges „Ironies of Automation" (1983): Je mehr automatisiert wird, desto anspruchsvoller wird die Rolle des Menschen, der prüft und eingreift. Dokumentierte Beispiele aus Designteams wie Stripe oder Anthropic folgen diesem Muster. Im Kurs gilt deshalb eine Leitfrage: Welchen Schritt gebe ich ab – und woran erkenne ich, dass er richtig erledigt ist?

Brauche ich Programmierkenntnisse, um KI-Agenten zu erstellen?

Nein. Du schreibst die Agenten als Instruktionen in Markdown, legst Wissensbasis und Testfälle als Dateien in Ordnern ab und schließt bestehende Werkzeuge über MCP an. Gearbeitet wird im Code-Bereich der Claude-Desktop-App, ohne Terminal und ohne Programmiersprache. Mitbringen solltest du Sicherheit im Umgang mit Ordnern und Dateien und die Bereitschaft, präzise zu formulieren. Ein Agent ist nur so gut wie seine Instruktion – genau das übst du drei Tage lang.

Welche Voraussetzungen und Lizenzen brauche ich für den Kurs?

Du brauchst die Weiterbildung „KI-gestütztes UX/UI Design" oder gleichwertige Praxis mit KI im Designalltag, einen Laptop mit macOS oder Windows, die Claude-Desktop-App mit einem Claude-Pro-Abo und einen kostenlosen Figma-Account. Ein bestehendes Pro-Abo genügt; Claude Code ist darin enthalten, im kostenlosen Tarif nicht. Ein Figma-Full-Seat ab Professional ist nur für das optionale Zurückschreiben nach Figma nötig. Die Desktop-App läuft unter macOS und Windows; den Code-Bereich, in dem die Agenten entstehen, richten wir zu Beginn von Tag 1 gemeinsam ein.

Reicht Claude Pro, um drei Tage lang KI-Agenten zu bauen?

Ja, die Übungen sind auf Claude Pro ausgelegt; ein Upgrade auf Max ist nicht nötig. Pro hat ein Kontingent, das sich alle fünf Stunden erneuert, dazu ein Wochenlimit – feste Zahlen veröffentlicht Anthropic nicht. Der Kurs ist deshalb sparsam gebaut: Im Zweierteam arbeitet ihr abwechselnd mit beiden Konten, die Testdaten sind kompakt, und für jede Teilaufgabe liegt ein fertiger Zwischenstand bereit, falls ein Limit greift. Plane die Kurswoche ohne zusätzliche intensive Claude-Nutzung.

Funktionieren die Agenten auch mit ChatGPT, Gemini oder Copilot?

Die Bausteine ja, die Dateien nicht eins zu eins. Instruktion, Wissensbasis, Werkzeuge über MCP und Freigabepunkte gibt es auch bei OpenAI, Google Gemini, Microsoft Copilot Studio und Automations-Plattformen wie n8n. Wie sie heißen und wo sie liegen, ändert sich laufend – mehrere Agenten-Produkte wurden 2026 umgebaut oder eingestellt. Im Kurs baust du mit Claude und lernst die Bausteine so, dass du sie in jedem Werkzeug wiedererkennst. Für jede dieser Plattformen zeigen wir, wo welcher Baustein sitzt.

Darf ich echte Nutzerdaten in KI-Agenten verwenden?

Nur mit Rechtsgrundlage und in einem Tarif, für den ein Auftragsverarbeitungsvertrag gilt. Bei Claude sind das Team, Enterprise und die API, nicht aber Free, Pro und Max; eine EU-Datenresidenz bietet claude.ai derzeit nicht. Im offenen Kurs arbeiten deshalb alle mit synthetischen Interviews, Rezensionen und Tickets, die wir bereitstellen. Im Inhouse-Workshop klären wir vorab mit euch, welche Daten in welchem Tarif verarbeitet werden dürfen. Diese Antwort ist keine Rechtsberatung.

Können wir die KI-Agenten an unserem eigenen Produkt bauen?

Ja, im Inhouse-Workshop. Statt der drei Kurs-Cases arbeitet euer Team an eurem realen Produkt, mit eurem Design System, euren Research-Daten und euren Werkzeugen. In einem Vorgespräch klären wir Ziel, Datenfreigabe, Zugänge zu Figma und Ticketsystem und bei Bedarf eine Vertraulichkeitsvereinbarung. Am Ende stehen Agenten, die auf euren Prozess zugeschnitten sind und am nächsten Arbeitstag weiterlaufen. Der KI-Agenten-Workshop für Designteams findet bei euch vor Ort oder online statt, auch als Zweitagesformat.

Wie lange dauert die Weiterbildung KI-Agenten für UX/UI Design, und wie läuft sie ab?

Drei Tage, jeweils von 09:00 bis 17:00 Uhr, mit 390 Minuten Lernzeit pro Tag: 156 Minuten Input und Live-Demos, 234 Minuten eigene Arbeit. Höchstens 12 Teilnehmende arbeiten in Zweierteams an einer durchgehenden Kursaufgabe, gewählt aus drei Cases: Mobile App, SaaS-Tool oder Redesign eines Bestandsprodukts. Tag 1 behandelt Discover, Tag 2 Define und Develop, Tag 3 Deliver und Orchestrierung mit Abschlusspräsentation. Offene Termine finden live online statt, Inhouse-Workshops online oder vor Ort.

Was kostet die Weiterbildung KI-Agenten für UX/UI Design, und gibt es eine Förderung?

Der Kurs kostet 1.880 €, im Early-Bird-Tarif 1.700 €. Enthalten sind Kursunterlagen, das Agenten-Starter-Kit und das Zertifikat „AI Design Agent Builder"; das Claude-Pro-Abo bringst du selbst mit. Für Teams und Inhouse-Durchführungen gelten eigene Konditionen. Die UIX Academy ist bewusst nicht AZAV-zugelassen, ein Bildungsgutschein ist daher nicht möglich. Zulassungsverfahren binden Curricula über Jahre – bei Agenten-Werkzeugen, die sich im Monatsrhythmus ändern, ist Aktualität der wichtigere Wert.

Kann die Weiterbildung Teil unserer KI-Kompetenz-Maßnahmen nach Art. 4 EU AI Act sein?

Ja, als Baustein – die Gesamtverantwortung bleibt beim Unternehmen. Art. 4 der KI-Verordnung (EU) 2024/1689 verpflichtet Unternehmen, geeignete Maßnahmen zur KI-Kompetenz ihrer Mitarbeitenden zu ergreifen; eine Prüfung oder Zertifizierung sieht er nicht vor. KI-Agenten sind nach Auffassung der EU-Kommission keine eigene Kategorie, es gelten die bestehenden Pflichten. Der Kurs vermittelt, wie Agenten im Designprozess nachvollziehbar, mit begrenzten Rechten und mit menschlicher Freigabe eingesetzt werden. In vielen Bundesländern kann jedeoch die KOMPASS-Förderung in Höhe von 4.500 EUR Förderungsbetrag genutzt werden.

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Mockup einer Web-App Oberfläche, gestaltet im Kurs Web-App-SaaS-Design Weiterbildung

Web App & SaaS Design

Lerne in unserem Web App & SaaS Design Kurs wie man SaaS Tools bzw. Web Apps als Digital Product Designer gestaltet. Wir durchlaufen im Kurs alle Designphasen: Von der Idee bis zur finalen Umsetzung des Designs und Prototyps.